Hoffenheim Syndrom bei HSV II – 2:4 gegen Holsatia

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Nach 5 Niederlagen in Folge, droht eine bisher hervorragende Saison ein unrühmliches Ende zu nehmen. Das Team kriecht nach 6 Spielen in 16 Tagen und nur 3 Punkten auf dem Zahnfleisch.

Mit einem guten Kader und unter sehr guten Fussballbedingungen sollte gegen die Nachbarn vom NDTSV Holsatia Kiel die Wende geschafft werden. Und wer weiss wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn M.Obels nach 180 Sekunden zum 1:0 trifft? Stattdessen wurde mal wieder ein 100% vergeben. Wie in den letzten Spielen fehlte Laufberetischaft, Zweikampf-Willen und auch mal ein Quäntchen Glück. Denn der Gast erzielte nach einer Ecke das 1:0, der HSV glich zwar aus, doch in der 44.Minute der nächste Nackenschlag. Mehr oder weniger unbedrängt verunglückte die Rettung durch M.Schnoor und schob die Kugel an Faber vorbei in die eigenen Maschen.
Der HSV II war in den ersten 45 Minuten die bessere Elf, schaffte es aber nicht eine klare Linie aufzuziehen und die spielerische Überlegenheit in Zählbares umzusetzen.

Nach der Pause wollte/sollte der HSV II auf Ansage von Trainer H.Schöpke sich wieder auf „die einfachen“ Dinge konzentrieren. Doch ein simpler Fehlpass aus dem Defensiven Mittelfeld und die Hintermannschaft des HSV II war wieder unter Druck. Ein simpler „Wackler“ des ansonsten technisch limitierten Stürmers reichte, um gekonnt zum 3:1 zu vollstrecken.
Dem HSV II gelang nicht viel und die wenigen guten Ansätze reichten nicht, um die Gäste ernsthaft unter Druck zu setzen. Das 1:4 nach einer Ecke war eine Kopie des ersten Tores.
Ca. 20 Minuten vor dem Ende erzielte M.Obels an einem auf der Linie stehenden Feldspieler und am Torhüter vorbei das 2:4. Doch statt des Torjubels folgte ein Pfiff. Abseits; der Unparteiische merkte sofort seinen Fehler und gab Niederwurf am Fünfmeter-Raum! Schade, es wäre mehr drin gewesen.
Das M.Obels doch noch das 2:4 erzielte war nur noch Kosmetik.

Fazit: In der Hinrunde hätten wir das Ding wohl gewonnen – aber irgendwie ist der Wurm drin.
„Am eigenen Schopfe aus dem Sumpf ziehen“ ist jetzt angesagt!