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Punkteteilung an der Nordseeküste

Sonntag, 18. Oktober 2026 · 14:00 UhrLandesliga Schleswig, 13. Spieltag

Schiedsrichter: Niklas LeidingLinienrichter: Yoshua Wiegand, Paul Ilgenstein

Zuschauer: 150

90

Emotionales 3:3 in Lindholm nach spätem Ausgleich – Heikendorf reist mit einem Punkt ab

Spielbericht vom 18. Oktober 2026

Der Spielbericht wird präsentiert von:

    SV Frisia 03 Risum-Lindholm – Heikendorfer SV 3:3

    Es gibt Unentschieden, mit denen man leben kann. Und es gibt solche, die sich am Ende wie eine Niederlage anfühlen. Das 3:3 beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm gehört für uns eindeutig zur zweiten Kategorie. Nach einer starken und engagierten Leistung führten wir dreimal, mussten aber mit der letzten Aktion der Partie in der 96. Minute noch den Ausgleich hinnehmen.

    Nach den zuletzt schwierigen Wochen wollten wir an der Nordseeküste endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern und etwas Zählbares mit nach Hause nehmen. Dafür hatten wir uns einiges vorgenommen – und setzten unsere taktischen Vorgaben von Beginn an hervorragend um. Wir standen kompakt, arbeiteten geschlossen gegen den Ball und stellten den etablierten Landesligisten früh vor Probleme.

    Starker Auftakt und schnelle Antwort

    Unser guter Start wurde belohnt: Timo Martens brachte uns in Führung. Allerdings hielt diese nicht lange. Mit ihrem ersten gelungenen Angriff kam Frisia zum Ausgleich. Wir ließen uns davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und fanden schnell die passende Antwort. Bereits in der 20. Minute stellte Lukas Deutschbein die Führung wieder her.

    Auch danach waren wir gut in der Partie und hatten Möglichkeiten, unseren Vorsprung auszubauen. Besonders bitter: Yannick Meenken ließ eine hundertprozentige Torchance ungenutzt. Mit unserer 2:1-Führung ging es schließlich in die Halbzeitpause. Bis dahin hatten wir vieles von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten.

    Erneuter Rückschlag, erneute Führung

    Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung intensiv. Frisia suchte den Weg zurück ins Spiel und kam nach einer Standardsituation zum erneuten Ausgleich. Bei einem Kopfball fehlte uns in der Zuordnung die notwendige Konsequenz – und plötzlich stand es 2:2.

    Doch auch diesmal zeigten wir Moral. Nach einem individuellen Fehler der Gastgeber schaltete Yannick Meenken schnell und brachte uns erneut in Führung. Zum dritten Mal an diesem Nachmittag lagen wir vorne. In der Folge verteidigten wir leidenschaftlich, warfen uns in die Zweikämpfe und versuchten, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen.

    Gleichzeitig boten sich uns Möglichkeiten, die Partie endgültig zu entscheiden. Wir schafften es jedoch nicht, den entscheidenden Treffer nachzulegen. So blieb Frisia im Spiel – und die Partie bis in die Schlussminuten offen.

    Die letzte Aktion kostet uns den Sieg

    Wir kämpften bis zum Schluss und waren nur noch wenige Augenblicke von einem wichtigen Auswärtssieg entfernt. Doch dann kam die 96. Minute. Mit der letzten Aktion des Spiels gelang Frisia der 3:3-Ausgleich.

    Die Enttäuschung war riesig. Nach drei eigenen Führungstreffern, einer über weite Strecken überzeugenden Leistung und großem Einsatz in der Schlussphase standen wir am Ende mit nur einem Punkt da. Ein Ergebnis, das sich für uns angesichts des späten Gegentreffers wie eine Niederlage anfühlt.

    Natürlich müssen wir die Gegentore und unsere ausgelassenen Möglichkeiten aufarbeiten. Gleichzeitig haben wir gezeigt, dass wir die richtigen Antworten auf die vergangenen Wochen finden können. Wir haben die taktischen Vorgaben gut umgesetzt, den Gegner vor Probleme gestellt und uns auch von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen.

    Unser Fazit:

    Wir haben uns für einen richtig guten Auftritt nicht belohnt. Dieser Punkt tut weh, aber die Leistung macht Mut. Jetzt gilt es, die positiven Dinge mitzunehmen, weiter hart zu arbeiten und in den kommenden Spielen den nächsten Schritt zu machen. Wir wussten, dass es in einer langen Saison auch schwierige Phasen geben wird. Entscheidend ist, wie wir als Mannschaft damit umgehen.

    Ein großes Dankeschön an alle, die uns an die Nordseeküste begleitet und vor Ort unterstützt haben. Euer Rückhalt bedeutet uns viel!